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Liebe Besucher,

herzlich willkommen auf den Internetseiten der PsychoSoziales Netzwerk gGmbH.

Unser Netzwerk wurde im Jahr November 2000 gegründet um die Leistungsstrukturen für Menschen mit psychischen Handicaps auf- und auszubauen, zu differenzieren und miteinander zu vernetzen. Aus diesem Grund führen wir seit 10 Jahren den Namen, PsychoSoziales Netzwerk.

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Liebe Besucher,
im März 2009 ist in Deutschland die neue UN-Konvention in Kraft getreten. Doch schon lange vor diesem Zeitpunkt waren unsere Arbeitsinhalte stark von Begriffen wie Inklusion, Personenzentrierung oder Fragen nach Bedarfsgerechtigkeit von Hilfen geprägt.
Wie Mitte der 70er Jahre schon die Empfehlungen der Expertenkommission der Bundesregierung zur psychiatrischen Versorgung von Menschen mit einer psychischen Erkrankung bis heute zu bedeutenden gesundheitspolitischen Veränderungen führte, so sind wir uns sicher, dass diese neue UN-Konvention eine noch weit stärkere Wirkung im Interesse von Menschen mit Behinderungen und auf die für diesen Personenkreis Tätigen entfalten wird.

Diese Konvention ist eine Bereicherung für die Gesellschaft, für soziale Einrichtungen und Kostenträger sowie für die Berufe die im Dienste von Menschen mit Behinderungen stehen.

Auch wir sind der Auffassung, dass Förderung und Unterstützung künftig dem behinderten Menschen folgen muss und nicht umgekehrt.
Doch wir wagen auch zu fragen, wo die Lebensräume mitten in der Gesellschaft geschaffen werden sollen und wie in der Gesellschaft mit Hilfe nachbarschaftlicher Bürgerhilfe, Menschen mit Behinderungen ein gleichwertiger Schutz zuteilwerden kann dass Sie sich weiterhin angstfrei „mitten drin“ bewegen können, ohne sich der unmittelbaren Gefahr ausgesetzt zu sehen, in einer teilnahmslosen, unbeteiligten und vielleicht sogar noch stärker isolierenden Gesellschaft eingeschlossen zu sein.
Ist unsere Gesellschaft schon fähig, Menschen mit Behinderungen in einem individuellen und bürgerlichen nachbarschaftlichen Wohn- und Arbeitsumfeld den erforderlichen Schutz und die notwendige soziale Sicherheit zu geben?

Was sagen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wenn Sie fragen, auf welchem Wege und mit welchen Mitteln sie Menschen mit Behinderungen zukünftig "personenzentriert und inklusionswirksam" assistieren, unterstützen und begleiten sollen?

Wir stehen erst am Anfang gesellschaftlicher Veränderungen die sich über zwei Jahrzehnte hinweg kontiuierlich entfalten werden.

Lange war es nur ein großer Wunsch, dass Menschen mit Behinderungen mitten in der Gesellschaft zuhause sein dürfen. Mit dem neuen Gesetz ist dieser Wunsch zu einem großartigen Recht geworden, hinter dem sich der der Begriff der Inklusion verbirgt.

Wenn es soweit ist, dass dieses große Recht zur freiwilligen Pflicht geworden ist, ist schwer zu sagen. Doch wir werden es merken, denn dann wird es z.B. in allen Gemeinden und Städten des Landkreises und auch bei Wohnbaugesellschaften ganz selbstverständlich sein, bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit Behinderungen in Bebauungsplänen und Wohnprojekten mit zu berücksichtigen.

Barrierefrei wird unsere Gesellschaft nicht indem wir Steine aus dem Weg räumen, damit Rollstuhlfahrer überall hinkommen können. Das ist auch wichtig. Wichtiger ist jedoch die Barrieren in den Köpfen der Menschen abzubauen. Somit steht für uns heute schon fest, dass inklusionswirksame, personenzentrierte Leistungen für Menschen mit Behinderungen nur dort ernsthaft auf den Weg zu bringen sind, wo der Wille vorhanden ist, neue Wege gemeinsam mit Anderen zu gehen. Nur auf diesem Wege werden wir die Gesellschaft und Ihre Bürger dazu befähigen können, Menschen mit Behinderungen „Mitten drin“ am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen.
Unser Netzwerk wird langfristig dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt - mitten drin - sicher leben und arbeiten können.

Wir empfehlen jedem Besucher unserer Homepage, die Seiten des Beauftragten der Bundesregierung zu besuchen, um sich direkt über dieses neuen Gesetz zu informieren. Wir erleichtern diesen Schritt. Mit einem Klick auf die - UN-Konvention - erschließen sich Ihnen die Inhalte auf wenigen Seiten, in einfacher Sprache.



Mit den besten Wünschen für das Jahar 2010
Ihr
Stefan Blank
Geschäftsführer

Wenn Sie können, helfen Sie bei der Umsetzung unserer Projekte mit einer Spende.

Unser Spendenkonto bei der LB-BW
Konto: 8145558
BLZ:600 50 101

   
 
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