1988 - 1995
1988:
Als Modellprojekt in Trägerschaft des Landkreises Ludwigsburg nimmt der Psychosoziale Dienst (PSD) seine Arbeit auf.
1989:
Am 03.10.1989 findet die Gründungssitzung des Fördervereins für Psychisch Kranke und Psychisch Behinderte Ludwigsburg e.V. (Förderverein) mit 18 Gründungsmitgliedern statt.
1991:
Zum 01.01.1991 wird der Psychosoziale Dienst (PSD) nach der Modellphase in die Trägerschaft des Fördervereins übernommen.
1993:
Im April 1993 werden zwei Träger in Baden- Württemberg Modellprojektträger für das dreijährige Modellprojekt "Integrationsdienst". Gemeinsam mit der Arkade Ravensburg gehört der Psychosoziale Dienst des Fördervereins zu den Auserwählten. Aufgabe des Projekts ist die Entwicklung von Vermittlungsstrategien zur Wiedereingliederung psychisch kranker und psychisch behinderter Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt.
1995:
Im Oktober 1995 werden die Psychosozialen Dienste in Baden-Württemberg um den Fachdienst zur beruflichen Eingliederung Behinderter (FEB) erweitert. Aufgabe dieses Fachdienstes ist die Wiedereingliederung und Vermittlung von Menschen mit geistiger Behinderung in den Allgemeinen Arbeitsmarkt.
1996 - 1999
1996:
Der Psychosoziale Dienst, der Integrationsdienst und der Fachdienst zur beruflichen Eingliederung Behinderter werden zum 01.04.1996 unter der einheitlichen Bezeichnung als Berufsbegleitender Dienst (BBD) etabliert.
Im April 1996 ist auch die Wohnstätte in der Königsallee 59 bezugsfertig. Die ersten Bewohner ziehen ein. Die Wohnstätte bietet 25 Wohnheimplätze und einen Kurzzeitplatz, zunächst nur für psychisch behinderte Menschen, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten.
1997:
Erstmalig werden vom Psychosozialen Dienst Bewerbungstrainings für das Arbeitsamt durchgeführt.
1998:
Der Aufbau des Ambulant Betreuten Wohnens (ABW) wird notwendig um die Anschlussversorgung an den Wohnstättenaufenthalt zu ermöglichen. Begonnen wird im August 1998 zunächst mit dem Einzel- und Paarwohnen.
1999:
Elf der 25 Wohnstättenplätze werden, nach der Rückzahlung von Fördermitteln, im Jahr 1999 von der Zweckbindung befreit. Erstmals können so in Ludwigsburg Menschen mit psychischen Erkrankungen einen Wohnheimplatz auch dann bekommen, wenn sie nicht so stabil sind, dass sie in eine Werkstatt für behinderte Menschen gehen können. Innerhalb des Gebäudes werden dafür tagesstrukturierende Maßnahmen angeboten.
Aufgrund des besonderen Bedarfs wird zudem der Planung einer Außenwohngruppe (AWG) an der Wohnstätte zugestimmt. Der Kostenträger genehmigt im August desselben Jahres fünf bis sechs Plätze.
- Aussenansicht der Wohnstätte
2000 - 2005
2001:
Am 1. Januar nimmt die PsychoSoziales Netzwerk gGmbH ihre Arbeit im Rahmen der neuen Rechtsform auf. Geschäftsführer wird Stefan Blank.
Die Berufsbegleitenden Dienste werden bundesweit unter der gesetzlich festgelegten Bezeichnung Integrationsfachdienste (IFD) weitergeführt.
Am 15. November wird die Außenwohngruppe der Wohnstätte eröffnet. Von der Planungsbewilligung bis zum Einzug der ersten Bewohner sind nur wenig mehr als 2 Jahre vergangen. Sechs Menschen mit psychischen Behinderungen haben jetzt die Möglichkeit in einem hübschen Haus mit Garten ein eigenständigeres Leben auszuprobieren.
2003: Der Aufbau dezentraler Wohn- und Betreuungsangebote beginnt im Februar mit der Einweihung von Wohngemeinschaften in Ludwigsburg. Im März desselben Jahres eröffnen wir die erste Wohngemeinschaft in Marbach am Neckar.
Im Frühjahr kommt die Psychiatrische Familienpflege als neuer Baustein zu den Angeboten der PsychoSoziales Netzwerk gGmbH hinzu.

2004:
Der Aufbau dezentraler Wohn-und Betreuungsangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen schreitet voran: Im Mai weihen wir eine Wohngemeinschaft in Bietigheim-Bissingen ein; im Oktober folgen weitere Wohngemeinschaften in Ludwigsburg.
2005:
Im September findet die Einweihung der ersten Wohngemeinschaften für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Ditzingen statt.
Etliche Ereignisse in 2005 haben bestimmendem Einfluss auf die Versorgungsaufgaben unseres Netzwerks:
1.Die Neufassung der Sozialgesetzgebung und die Verwaltungsstrukturreform in Baden-Württemberg.
2. Das Bundessozialhilfegesetz (BSHG) wird durch das SGB XII abgelöst. Zeitgleich tritt auch das SGB II in Kraft.
3. Die Zuständigkeit für die Eingliederungshilfe geht vom überörtlichen auf den örtlichen Träger der Sozialhilfe über.
2006 - 2010
2006:
Für den Landesverband Gemeindepsychiatrie Baden-Württemberg e. V. übernehmen wir die Vor-Ort-Organisation der Regio 2006 (pdf-Datei), die erstmalig in Ludwigsburg statt findet.

Am 18.10. desselben Jahres eröffnet in der Leonberger Str. 11 die Tagesstätte Ditzingen. An zwei Tagen pro Woche können sich Menschen mit psychischen Erkrankungen hier treffen und den Tag gemeinsam verbringen. Die Stadt Ditzingen stellt dafür die passenden Räume zur Verfügung.
2007:
Im September weihen wir mit einem Tag der offenen Tür die ersten Wohngemeinschaften für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Vaihingen an der Enz ein.
2008:
Die Mitarbeiter des Betreuten Wohnens und die Hauptverwaltung beziehen den neuen Firmenstandort in der Hegelstraße 10 in Ludwigsburg.
Etwas später im Jahr erfolgt die offizielle Einweihung mit einem Tag der offenen Tür und einer Vernissage. Die Bilder dazu werden von Besuchern der Tagesstätte gestaltet.
2009:
Die Anlauf-, Beratungs- und Vermittlungsstelle nimmt ihre Tätigkeit auf. Mit Hilfe der Starthilfeförderung durch die Aktion Mensch erhalten jetzt alle Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie deren Angehörige personenzentrierte fachkundige Beratung und Unterstützung bei der Suche nach Hilfsmöglichkeiten.
Wegen des großen Bedarfs im Bereich betreutes Wohnen werden weitere Wohngemeinschaftplätze in Ludwigsburg geplant. Nach ausführlichen Renovierungsarbeiten werden die Plätze im Laufe des Herbstes von den Bewohnern bezogen.
Zum 10.10. begehen wir, wie in jedem Jahr, den Welttag für seelische Gesundheit mit einem bunten Programm. In diesem Jahr ist der Tag für uns ein Besonderer, da der Verein für seelische Gesundheit sein 20jähriges Bestehen feiert. Beim öffentlichen Festakt wird der Vorsitzende, Herr Dr. Ronge, für sein herausragendes Engagement geehrt.
Am 19.10. geben Liga und Landkreis mit einem Fachtag den Startschuss für eine neue Ära. Das Motto lautet: "Gemeinsam aufbrechen – miteinander weiter kommen. Eingliederungshilfen im Wandel." In der Konferenzzone des Ludwigsburger Landratsamtes versammeln sich erstmalig Menschen mit Behinderungen, Leistungsträger und Leistungserbringer zum gemeinsamen Austausch.
2011 - 2012

2011:
Am 29.03.2011 erfolgt der Baubeginn in der Ludwigsburger Solitudeallee. Ein Kompetenz- und Komplexleistungszentrum für Menschen mit psychischen Erkrankungen wird hier entstehen.
Im Rahmen der Projekts "Flexible Hilfen" ziehen am 15.05.2011 die ersten Bewohner in die neuen Apartments in Ludwigsburg-Oßweil. Sie werden künftig entsprechend ihres tatsächlichen Hilfebedarfs betreut.
Am 14.11.2011 gründet sich der "Trägerverein PsychoSoziales Netzwerk e. V.".
Ein großer Tag für alle Beteiligten: Am 16.12.2011 findet das Richtfest im neuen Lebenszentrum in der Solitudeallee statt.
Aktuelles
Rückblick zur Aktionswoche zum Welttag der Seelischen Gesundheit 2011
Einen Bericht zu den einzelnen Veranstaltungen der Aktionswoche zum Welttag der Seelischen Gesundheit 2011 können Sie...

